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Nett zur Hildener Heide..........von Dieter Donner

Die Naturfreunde von der AGNU Haan und dem BUND Hilden riefen – und fast 30 zu allem entschlossene Helferinnen und Helfer kamen.

Die Hildener Heide benötigt von Zeit zu Zeit Entwicklungshilfe. Denn so starke "Pionierpflanzen" wie die Birken und Faulbäume wachsen schnell und verdrängen ohne unser Eingreifen Gagelbüsche, Moorlinien und Pfeifengrasbestände.

Die stärkeren und schneller wachsenden Pflanzen lassen den langsamer wachsenden und kleineren Pflanzen nicht genügend Licht, Luft und Nährstoffe übrig.

Für das Fällen der Birken waren mit Kettensägen schwere Geräte in der Hand von speziell ausgebildeten Kräften nötig. Das sonstige Strauchwerk konnte mit Freischneidern von den Zivildienstleistenden der Biologischen Station Urdenbacher Kämpe bekämpft werden.

Für die Helferinnen und Helfer gab es reichlich Arbeit: jede Menge Baumstücke, Äste und Strauchwerk mussten weggeschafft werden. Die Äste dienten nach dem Aufschichten an dem Rand des Gebietes als Schutzhecke, damit Hunde und weitere ungebetene Gäste nicht allzu leicht auf das freigeräumte Gelände gelangen können.

Das Heide-Gelände gehört zum Hildener Stadtwald und gilt auch als Waldfläche im Sinne des Forstgesetzes. Aber auch in früheren Zeiten war dieses Gebiet nicht Wald im klassischen Sinne, sondern das Gelände war von Heide und Hochmoor geprägt. Die Heideflächen werden seit letztem Jahr auch wieder traditionell durch Schafe beweidet und damit auf eine heute noch mögliche, natürliche Weise gepflegt.