NATUR

Konzertierter Naturschutz
Natur kennt keine Stadtgrenzen
Dieter Donner

Anfang Dezember 2002 wurde die langersehnte städteübergreifende Zusammenarbeit zwischen AGNU-Leuten aus Haan und BUND-Aktiven aus Hilden Wirklichkeit. Nichts war zu spüren von vorweihnachtlicher Hektik und auch gegen den beginnenden Frost waren alle gut gewappnet. So konnten unter der Anleitung und tätigen Mithilfe von Volker Hasenfuß und Armin Dahl aus Haan die zeitweise fast 20 Naturschützer sich in der Natur ausleben. Es ging darum, eine Fläche des Hildener Sandbergs von Bäumen und Sträuchern zu befreien. Dieser Bewuchs hätte sonst weiterhin die Ausbreitung der Heidevegetation verhindert und gerade diese soll dort weiterentwickelt werden.

Nachdem Armin Dahl und Sven Kübler mit der Motorsäge einige mittlere und größere Bäume gefällt und entastet hatten, konnten die Helfer die Reste zu einer veritablen Hecke entlang eines Weges aufschichten. Im Laufe des Vormittags kam Friedhelm Schüller, der Hildener Förster, um die Ergebnisse zu begutachten. Er war begeistert und war sofort einverstanden, das nunmehr freigelegte Gelände durch das Anlegen eines Zauns zu schützen. Die ehrenamtlichen Naturschützer hatten seine Arbeit durch ihren Einsatz erheblich unterstützt. Die Reste der Bäume und Sträucher werden, soweit diese nicht liegen bleiben können, durch die Forstleute der Stadt Hilden geschreddert. So werden alle mit wachem Auge verfolgen, wie sich hoffentlich bald wieder ein Stück Hildener Heide mehr entwickelt.